Stand: 5.2.2007              

Grundgedanke der kultur-klekse

Vor mehr als 10 Jahren etablierte Christian Heeck mit dem Konzept der Kultur-Impulse am Klinikum Münster gezielt kulturelle Angebote im Klinikalltag, die neben den Patienten auch die Bevölkerung einlud. Spätestens seither ist klar, dass ein Krankenhaus nicht nur eine Gesundheits-"Werkstatt" ist, sondern auch und vor allem eine Lebenswelt für die Patienten, ein Zuhause auf Zeit. Um zu gesunden, müssen nicht nur körperliche, sondern alle menschlichen Dimensionen mit einbezogen sein. Der Mensch muss als Ganzes gesehen und betreut werden. Dazu ist es für Patienten wichtig, auch Angebote vorzufinden, die ihre Emotionen ansprechen und eine geistige Auseinandersetzung ermöglichen. Dies alles gilt im Besonderen für eine Reha-Klinik, in der die Patienten nicht nur 5 bis 10 Tage, sondern Wochen, Monate und z.T. immer noch über ein Jahr hinaus zuhause sind.

Dies alles wird seit langen im Hegau-Jugendwerk gesehen und berücksichtigt. Seit 10 Jahren gibt es einen Galeriebetrieb; Spaß-Mix, Augustwiese und Clinik-Clowns versuchen, kulturelles Leben in den Klinik-Alltag zu bringen. Am Frederick-Day werden Patienten zu Lesungen eingeladen, in der Schreibwerkstatt können sie sich in ihrer Freizeit literarisch versuchen. Auch gab es Aquarellkurse und Malangebote für Angehörige. Die kultur-klekse versuchen, all diese Angebote unter ein Dach zu holen, um damit Effizienz und Vielfalt zu optimieren. Dies ist unter anderem deshalb wichtig, da das Engagement  der beteiligten MitarbeiterInnen zu großen Teilen in deren Freizeit stattfindet.